Arkiv för kategorin ‘Tysk medeltida musik’.

die Irrlichter

Saturday, April 18th, 2009


die Irrlichter

Fem skönspelande damer utgör den tyska medeltida- och renässansorienterade musikgruppen die Irrlichter. Deras debutalbum Koboldtanz släpptes 2002 och togs emot av en entusiastisk publik. Kobold är en form av underjordiskt väsen inom den germanska folktron och motsvaras av engelskans goblin.

Det andra albumet Elfenhain gavs ut 2004 och präglades av glada och mustiga tonarter. Sedan följde vinter- och julskivan Angelus ad Virginem (2005) som visar gruppen från en lugnare och mer romantisk sida.

Aventiure (2006) tar med lyssnaren in i en värld av äventyr, häxor och tjuvar. Den senaste skivan Goldstück (2008) är en fortsättning på gruppens färd in i folksagornas domäner.

die Irrlichter’s hemsida.

die Irrlichter – Rabenballade (2008)

die Irrlichter – Roter Mond (Elfenhain, 2004)

Roter Mond (Elfenhain, 2004)

Roter Mond überm Silbersee,
Feuerglut wärmt den kalten Tee,
Kiefernwald in der Nacht
und noch ist der neue Tag nicht erwacht.
Kiefernwald in der Nacht
und noch ist der neue Tag nicht erwacht.

Sterne stehn hoch am Firmament.
solche Nacht findet nie ein End.
Dieses Land wild und schön
und wir dürfen seine Herrlichkeit sehn.
Dieses Land wild und schön
und wir dürfen seine Herrlichkeit sehn.

Grauer Fels, Moos und Heidekraut,
Weit entfernt schon der Morgen graut.
Fahne weht weiß und blau
das Gras schimmert unterm Morgentau.
Fahne weht weiß und blau
das Gras schimmert unterm Morgentau.

Text und Musik: trad.



die Irrlichter auf Burg Neuhaus

Medeltida kärleksballad: Under der linden

Thursday, November 6th, 2008


- Walther von der Vogelweide (1170-1230) -

“Under der linden”

Framförd av:

The ancient miracles

- ensemble für frühe musik augsburg -

(Christophorus, 1995)

- Ars-Nova Minnesang -

- Angus von Ardingen und Band -

Under the lime-tree

Under the lime tree
On the heather,
Where we had shared a place of rest,
Still you may find there,
Lovely together,
Flowers crushed and grass down-pressed.
Beside the forest in the vale,
Tándaradéi,
Sweetly sang the nightingale.

I came to meet him
At the green:
There was my truelove come before.
Such was I greeted —
Heaven’s Queen! —
That I am glad for evermore.
Had he kisses? A thousand some:
Tándaradéi,
See how red my mouth’s become.

There he had fashioned
For luxury
A bed from every kind of flower.
It sets to laughing
Delightedly
Whoever comes upon that bower;
By the roses well one may,
Tándaradéi,
Mark the spot my head once lay.

If any knew
He lay with me
(May God forbid!), for shame I’d die.
What did he do?
May none but he
Ever be sure of that — and I,
And one extremely tiny bird,
Tándaradéi,
Who will, I think, not say a word.

Originaltext: Under der linden

Under der linden
an der heide,
dâ unser zweier bette was,
dâ muget ir vinden
schône beide
gebrochen bluomen unde gras.
Vor dem walde in einem tal,
tandaradei,
schône sanc diu nahtegal.

Ich kam gegangen
zuo der ouwe:
dô was mîn friedel komen ê.
Dâ wart ich empfangen
(hêre frouwe!)
daz ich bin sælic iemer mê.
Kust er mich?
Wol tûsentstunt:
tandaradei,
seht wie rôt mir ist der munt.

Dô hete er gemachet
alsô rîche
von bluomen eine bettestat.
Des wirt noch gelachet
inneclîche,
kumt iemen an daz selbe pfat:
bî den rôsen er wol mac,
tandaradei,
merken wâ mir’z houbet lac.

Daz er bî mir læge,
wesse’z iemen
(nu enwelle got!), so schamte ich mich.
Wes er mit mir pflæge,
niemer niemen
bevinde daz, wan er und ich,
und ein kleinez vogellîn:
tandaradei,
daz mac wol getriuwe sîn.